TGW Worms – Hockey

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Die Vorbereitung geht in die heiße Phase

Am vergangenen Wochenende starteten die Damen und Herren Mannschaft in die letzten Wochen vor Beginn der Rückrunde auf dem Feld. Um sich testweise mit anderen Mannschaften zu messen, nutzten sie den eigens organisierten Nibelungencup, der in diesem Jahr zum fünften Mal stattfindet und auch bei Mannschaften außerhalb des Regionalverbandes Rheinland-Pfalz-Saarland sehr beliebt ist. Dieses Jahr freute sich die TG Worms über Gäste von HTC Neunkirchen, HTC Würzburg und TSV Ludwigsburg bei den Damen und von ETB Essen, Greuther Fürth, THC Bergisch Gladbach sowie ebenfalls von HTC Neunkirchen und TSV Ludwigsburg bei den Herren. Sowohl die Wormser Damen, als auch die Wormser Herren mussten viele Ausfälle kompensieren. Doch während die Damen sich dementsprechend etwas schwertaten und leider nur den vierten Platz belegten, konnten die Herren von der Reserve aus der zweiten Mannschaft zehren. Dabei standen die TGWler defensiv sehr stabil und hatten am Ende des Turniers mit nur zwei Gegentoren aus fünf Spielen die beste Abwehr. Auch im Mittelfeld konnten die Wormser Krummstockkünstler oft das Spiel dominieren und mit schönem Kombinationsspiel glänzen. Doch im Angriff zeigten sich große Defizite in der Chancenverarbeitung und im Abschluss. So konnten die Sturmreihen der TGW lediglich drei Tore im ganzen Turnier erzielen. Es blieb damit also bei einem Unentschieden gegen Neunkirchen, Ludwigsburg, Fürth (alle 0:0) und Bergisch Gladbach (1:1) und einem 2:1 Sieg gegen Essen. Auch der Spielertrainer Matthias Krafczyck kritisiert: „Bis zum letzten Viertel des Feldes haben wir sehr viel richtig gemacht, aber wir müssen noch hart an unserem Spiel im gegnerischen Kreis arbeiten. Dort fehlt uns noch die Entschlossenheit, den Rebound zu verwandeln, und der Zug zum Tor.“ Am nächsten Wochenende haben die Wormser Herren noch einmal die Chance, sich intensiv mit dem Sturm zu beschäftigen, wenn es zu einem Trainingslager nach Ludwigsburg geht.  
Wie schon in früheren Jahren läuteten die Hockeyer der TG Worms die Feldsaison mit dem Osterferiencamp ein. Ziel war es, interessierte Kinder für den Sport mit dem Krummholz zu begeistern, aber auch den Kindern, die schon im Verein Hockey spielen, zu ermöglichen, ihr Hobby in den Osterferien intensiv auszuüben. Das Camp begann am Dienstag nach den Osterfeiertagen mit tollem Wetter auf dem seit nun einem Jahr gut eingespielten blauen Rasen der Jahnwiese unter nahezu perfekten Bedingungen. Die Euphorie unter den Kindern und Betreuern war groß und so kam schnell eine gute Stimmung auf und man untereinander schnell ins Gespräch. Auch sportlich kam man gut voran und so konnte das Betreuerteam, geleitet von Matthias Krafczyck, schnell Fortschritte bei den Kindern sehen. Das schlechtere Wetter in den folgenden Tagen tat dem keinen Abbruch. Und so mussten sich die Betreuer bei einem kurzen Hagelschauer fast schon bemühen, die motivierten Kinder im schützenden Zelt zu halten. Doch am Freitag, und damit dem letzten der vier Tage, zeigte sich das Wetter wieder zu seiner besten Seite, passend zu dem traditionellen Turnier der Campteilnehmer, bei dem auch die Eltern hinzukamen, um die neu gelernten Fähigkeiten ihrer Kinder zu bewundern. Anschließend wurde gemeinsam gegessen und erzählt. Auch Matthias Krafczyck war mit dem Osterferiencamp sehr zufrieden: „Wir hatten eine gute Grundstimmung und konnten wegen der Größe der Trainingsgruppen sehr gut auch individuell auf die Kinder eingehen.“ [ditty_news_ticker id=“10878″]  

Relativ kurzentschlossen bin ich mit meinen drei Hockey-verrückten Söhnen, meiner Hockey-interessierten Tochter und meiner zunehmend Hockey-begeisterten Frau nach Berlin zur Hockey-WM gereist. Den Entschluss haben wir nach einem Freundschaftsspiel der Herren-Nationalmannschaft im nahen Neustadt und der anschließenden netten Frage- und Fotorunde mit den Spielern gefasst. Wir haben nur Viertel- Halb- und Finalspiele und natürlich die Spiele um Platz 3 gesehen.

Drumherum war natürlich eine kleines Touristikprogramm mit Stadtrundfahrt im Doppeldeckerbus, Reichstag und dem traditionsreichen Berliner Zoo gebastelt.

Die WM fand in der Max-Schmeling-Halle statt, die 8300 Zuschauer fasst. Durch die Tatsache, dass man an einem Tag in der Halle 4-10 Spiele sieht, bekommt sogar der Halblaie wie ich einen Eindruck von unterschiedlichen Spielstrategien und -Stilen. Besonders beeindruckend war der Kontrast im Spiel  Australien gegen Iran um Platz 3. Die Spieler aus Iran, die sich schon am Vortag durch gute Laune, faires Spiel und ehrliche Freude über ihre Erfolge in die Herzen der Zuschauer gespielt hatten, spielten ein hochintelligentes schnelles und strategisches Hockey, wogegen die Australier mit äußerst athletischen Spielern ihre Herkunft von der Weltspitze des Feldhockey nicht verleugnen konnten. 

Beides schön und unterhaltsam anzuschauen; effektiver waren die Iraner, die sich so gefreut haben, als hätten sie alle Weltmeistertitel der nächsten 10 Jahre gewonnen. Die Australier waren mit ihrer besten Hallenplatzierung aller Zeiten aber auch zufrieden und zu recht stolz.

Bei den Damen haben mich die Spielerinnen aus Weißrussland mit tollem Hockey überrascht und haben gegen die Ukrainerinnen den dritten Platz geholt. Merkwürdig war es eine Mannschaft zu sehen, deren Land sich gerade im Krieg befindet. Wir haben uns mehrfach darüber unterhalten, wie wohl der Alltag der Leistungsportlerinnen in der Ukraine aussehen mag. Tiefer Respekt vor diesen Spielerinnen!

Die deutschen Damen haben gegen die favorisierten Titelverteidigerinnen in einem recht ausgeglichenen Spiel gewonnen. Die Niederländerinnen haben sich aber auch so sehr gefreut und ich habe keinen Zweifel, dass die anschließende Party bei den Zweitplatzierten aus unserem Nachbarland ein Riesenspaß war ohne lange Gesichter.

Im Gegensatz hierzu schien bei den deutschen Herren jeglicher Lebenswille nach der Niederlage im Finale gegen Österreich  erloschen. Man muß einschränkend sagen, dass die Niederlage nicht verdient war und auch erst im Penaltyschießen zu Stande kam. Die deutschen Herren, sicher die mit Abstand beste Mannschaft des Turniers, haben das gesamte Spiel dominiert und durchgehend zu recht in Führung gelegen. Alle Gegentore zum 3:3 Endstand kamen durch Ecken zu Stande, das letzte in den letzten 30 Sekunden der regulären Spielzeit. Die Niederlage hatte sehr viel mit dem m.E. besten Spieler (da gehen in der Familie die Meinungen auseinander) der deutschen Mannschaft zu tun.

Tobias Hauke hatte eine Eckenreingabe nicht gestoppt bekommen, die letzte Ecke verursacht und zwei Penaltys vergeben. Trotzdem war er die Ausnahme, die sich anschließend wie ein Sportsmann verhalten hat, den Gewinnern herzlich gratuliert und sich beim Publikum bedankt hat. Das Verhalten und die Körpersprache der meisten Mannschaftsmitglieder hat im Gegensatz dazu nicht zur Anerkennung beim Publikum beigetragen.

Zusammenfassend waren es zwei tolle Hockeytage und ein schöner Kurzausflug in die Hauptstadt, die sich seit meinem letzten Besuch zu einer Metropole entwickelt hat.

Mit einem lachenden und weinenden Auge musste ich zur Kenntnis nehmen, dass die Hockey-WM ein echtes sportliches Großereignis war. Die Halle war voll und die Spiele wurden im Fernsehen übertragen. Die Schattenseite davon ist, dass im Vergleich zu den WM in Den Haag 2014 und Leipzig 2015 ein Besuch dramatisch teuerer geworden ist. Nicht nur dass die Eintrittspreise für eine Großfamilie ein echter Faktor geworden sind. Auch der äußerst unangenehme und inkompetente Sicherheitsdienst war eine Zumutung und hat u.a. die Mitnahme jeglicher Speisen und Getränke unterbunden,  was zu Folge hatte, dass alle hungrigen und vor allem durstigen Kehlen vom völlig überteuerten Cateringmonopolisten gesättigt werden mussten. Auch wurden die Spieler und Spielerinnen vor den Kindern abgeschirmt, was bei vielen Familien für Verärgerung gesorgt hat; das passt einfach nicht zum Hockey, dem Ballsport der freundlichen Menschen.

Gregor Maiwald

Hockey-Vater und Fördervereinsvorsitzender

 

Männliche Jugend B für Verbandsliga Endrunde qualifiziert Die Männliche Jugend B hat sich am vergangen Sonntag für die Endrunde der Verbandsliga qualifiziert. Die Mannschaft des Trainer-Duos Krämer/Krafczyck bestritt am 2. Spieltag die Rückspiele gegen die TSG Heidesheim, den Kreuznacher HC 2, den VFL Bad Kreuznach sowie die Mannschaft des TV Alzey. Die Wormser starteten mit einem Kantersieg von 11:1 gegen die Mannschaft der TSG Heidesheim. Das Team dominierte die Partie ab der ersten Minute und erzielte die Tore durch einige schöne Spielzüge und kurze Ecken. Weiterlesen

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