Daniel Keilmann

Rene Mathias mit Tobias Krafcyzck

Die TG Worms Hockeyherren haben sich mit René Mathias einen neuen Trainer ins Team geholt. Mit ihm will die Mannschaft an die Arbeit der letzten Jahre anknüpfen und erfolgreich in die kommende Feldsaison starten. Mathias kommt vom TV Alzey, mit denen er sich kürzlich zum Oberligameister der Halle kürte, und startet nun hochmotiviert in seine neue Aufgabe. Im Interview mit Daniel Keilmann (DK) , dem Pressewart der TGW, erläutern René Mathias und Tobias Krafczyck, Geschäftsführer der TGW, die Hintergründe der Zusammenarbeit:

DK: René und Tobias, wie kam es jeweils von Eurer Seite zu dieser Zusammenarbeit?

René Mathias: „Man kennt sich ja bereits aus dem Spielbetrieb in der Liga und ich habe auch einige Zeit mit Sebastian Schledorn, der mittlerweile in Worms spielt, zusammengespielt. So bestand schon länger eine Freundschaft. Tobias kam auf mich zu und wir haben uns länger unterhalten. Mir gefällt das Konzept, für das der Verein steht, sehr, sowohl in der Jugendarbeit als auch im Aktivenbereich. Es ist ein spannendes Projekt, bei dem ich sehr gerne mitwirke.“

Tobias Krafczyck: „Seitdem Matthias Krafczyck vergangenes Jahr sein Amt als Trainer niedergelegt hat, waren wir auf der Suche nach einem fähigen Trainer, der auch menschlich zur Mannschaft passt und das gute Fundament, das Matthias aufgebaut hat, ausbauen kann. Als wir gehört haben, dass René offen für ein Trainerengagement ist, habe ich das Gespräch mit ihm gesucht.“

DK: Tobias, bist Du zufrieden mit der Entscheidung?

Tobias Krafczyck: „Ja, ich bin sehr zufrieden. René hat mich im Gespräch sowohl fachlich als auch menschlich tausendprozentig überzeugt.“

DK: Und welche Erwartungen hast du an René?

Tobias Krafczyck: „Wir wollen unbedingt den Aufstieg in die 2. Regionalliga festmachen und dauerhaft die Klasse halten. In der Hinrunde hat die Mannschaft gezeigt, dass sie das Potenzial dazu hat, wenn sie zusammenbleibt. Deshalb müssen wir uns darum bemühen, unsere jungen Spieler trotz Studium etc. zu halten. Zusätzlich erhoffe ich mir neuen Input und damit einhergehend einen neuen Motivationsschub für die Mannschaft. Auch zusammen mit der zweiten Mannschaft soll ein gutes Gefüge herrschen, damit unser Kader breit aufgestellt ist.“

DK: René, deckt sich das mit deinen Zielen?

René Mathias: „Auf jeden Fall. Als Herbstmeister ohne Punktverlust auf dem Feld sollte es der Wormser Anspruch sein, in die nächsthöhere Liga aufzusteigen und sie zu halten. Mittelfristig sehe ich da auch in der Halle das Potenzial. Aber vor allem steht natürlich der Spaß. Hockey ist nur eine Randsportart und für uns alle ein Hobby. Und normalerweise kommt mit dem Spaß auch irgendwann der Erfolg“

DK: Welche Veränderungen wird es dafür geben?

René Mathias: „Das meiste wir erhalten bleiben, wie es ist. Es würde keinen Sinn machen alles umzuschmeißen, weil vieles offensichtlich gut funktioniert hat. Ich möchte bei der Mannschaft mental neue Reize setzen und mehr mit Plan spielen. Worms ist eine sehr kampfstarke Mannschaft, die sich allerdings noch zu sehr für ihren Lohn bemühen muss. Daran will ich arbeiten, indem wir uns auch taktisch etwas breiter aufstellen und versuchen cleverer zu spielen.“

DK: Und was erwartest du im Gegenzug von der Mannschaft?

René Mathias: „Ich erwarte, dass die Spieler Leistungsbereitschaft und den Willen, etwas Neues zu lernen, zeigen.“

DK: Wie wird die Vorbereitung auf die anstehende Rückrunde aussehen?

René Mathias: „Wir werden an unserer Athletik arbeiten, um wieder fit für die langen Wege auf dem Feld zu sein, aber werden natürlich unsere Fähigkeiten am Stock verbessern und taktisch ein paar neue Dinge mit Videoanalyse besprechen. Dafür haben wir neben den normalen Trainingseinheiten einige Testspiele und ein Trainingslager geplant.“

DK: Tobias, wie siehst Du nun deine Rolle in der Mannschaft, nachdem Du interimsweise den Trainerposten übernommen hattest?

Tobias Krafczyck: „Als Geschäftsführer möchte ich René bestmöglich zuarbeiten, um den optimalen Ertrag aus jeder Saison zu holen. Als Spieler bestimmt natürlich der Trainer meine Rolle, aber ich habe nach wie vor den Anspruch an mich auf und neben dem Platz als Führungsspieler zu agieren.“

DK: René, Du bist ein gestandener Hockeyspieler. Wie war dein bisheriger Werdegang in diesem Sport?

René Mathias: „Ich spiele seit 32 Jahren Hockey. Angefangen habe ich beim HC Kaiserslautern, bis dieser den Spielbetrieb einstellen musste. Als Herrenspieler wechselte ich zum Dürkheimer HC, bei dem ich etwas Erfahrung in der 1. Bundesliga sammeln konnte. Danach kehrte ich zurück nach Kaiserslautern allerdings zur TSG. Und über die Station HTC Neunkirchen gelangte ich dann zum TV Alzey. Bei der TSG Kaiserslautern wurde ich Trainer der Damenmannschaft. In Neunkirchen übernahm ich dann als Spielertrainer die Herren, was sich dann beim TV Alzey wiederholte, allerdings aus der Not geboren.“

DK: Und wirst Du selbst weiterhin noch Hockey spielen?

René Mathias: „Ich werde noch die Rückrunde bis Sommer in der zweiten Mannschaft von Alzey spielen. Danach ist noch alles offen.“

DK: Also ist nach Alzey nach wie vor noch eine gute Beziehung vorhanden?

René Mathias: „Ja, es hat mir keiner Übel genommen, dass ich diesen Schritt jetzt gehe und schöner als mit einem Meistertitel in der Hallenoberliga kann man sich nicht verabschieden.“

Man könnte durchaus sagen, es läuft in der Jugendarbeit der TG Worms Hockeyabteilung. Vor allem bei den Kleinsten jagt ein Erfolg den nächsten. So schneiden die Minis nicht nur bei vielen Turnieren, wie dem heimischen Drachenturnier, dem Frankenthaler Franky-Cup und nicht zu vergessen der Rheinhessenmeisterschaft sehr gut ab, sondern sie werden sogar immer mehr. Die Anzahl der Kinder, die durchschnittlich das Training besuchen, hat sich im vergangenen Jahr von etwa zehn auf zwanzig verdoppelt. Deshalb entschied der Verein auch kürzlich, die Minis als offizielle Mannschaft zu melden. Nun können die kleinen Drachen nicht nur an Freundschaftsturnieren teilnehmen, sondern auch an Spieltagen, die der Landesverband ausrichtet. Doch mit dem großen Zuwachs kommt auch ein Problem: Jeder Anfänger braucht zum Mitmachen natürlich einen Schläger. Aber woher damit? Mittlerweile gibt es auch dafür eine Lösung. Mit Claudia Carpentier, Frank Niederhöfer und Kirsten Weiß, von der CNW Immobilien GmbH haben sich drei sehr engagierte Sponsoren gefunden, welche die Minis mit mehreren brandneuen Schlägern und einer Tasche für die Trainingsbälle unterstützen. Die Kooperation kam durch Frank Niederhöfer zustande, der schon seit langer Zeit Teil des Vereins ist und in der Eltern- und Seniorenmannschaft „Die Kreuzlahmen“ spielt. Dort spielt er zusammen mit Markus Konrad, einem der Trainer der Minis, der von dem Schlägermangel berichtete. Und so ist das eben bei der TG Worms. Man kennt, schätzt und hilft sich untereinander. Die Minis und ihre Trainer Sven Rolvien, Markus Konrad und Daniel Keilmann bedanken sich herzlich bei der CNW Immobilien GmbH.

Wenn auch Ihr Kind Interesse am Hockey hat, dann besuchen Sie uns doch mal! Alle Infos und Kontakte finden Sie unter tgworms-hockey.de

Am vergangenen Samstag machten sich die Minis der TG Worms Hockey e.V. zu einem Freundschaftsturnier in Ludwigshafen auf. Bei dem sehr professionell organisierten Turnier trafen sie auf jeweils zwei Mannschaften des TFC Ludwigshafen und des Heidelberger HC. So erwarteten die Kinder im Alter von vier bis sechs Jahren ganze vier Spiele in der Länge von zehn Minuten. Und obwohl es dabei vorrangig um den Spaß ging, machten die Wormser eine sehr gute Figur auf dem Grün. Im Ersten Spiel konnte man sich gleich mit 3:1 gegen die erste Mannschaft aus Heidelberg durchsetzen. Danach gab es in zwei sehr engen Partien gegen die Ludwigshafener Mannschaften jeweils ein Remis mit 2:2 und 3:3. Zuletzt sicherten sich die Nachwuchsspieler aus Worms einen Achtungserfolg mit einem 7:1 gegen die zweite Mannschaft aus Heidelberg. Es spielten: Wilhelm und Pascal Dargel, Riana Konrad, Konrad Heinlein, Luca Walter, Attila Straub und Johannes Termik. Sollte auch Ihr Kind Interesse am Hockey haben, kommen sie gerne mal vorbei. Trainingszeiten und weitere Informationen finden Sie auf tgworms-hockey.de.
Am vergangenen Sonntag musste sich die zweite Mannschaft der Wormser Herren denkbar knapp mit 1:2 gegen den Favoriten und Tabellenführer Kreuznacher HC 2 geschlagen geben. Das Spiel unter der prallen Vorabendsonne begann zerfahren mit wenigen aber deutlichen Chancen auf beiden Seiten, wobei die Gäste aus Kreuznach zunächst leicht dominierten. Dennoch konnte Der KHC erst gegen Ende der ersten Halbzeit eine dieser Chancen nutzen und nach einem einfachen Ballverlust der Wormser im eigenen Kreis die Kugel über die Torlinie schieben. So mussten die Gastgeber mit einem 0:1 Rückstand in die Pause gehen. Doch damit wollten sich die Wormser in der zweiten Halbzeit nicht zufriedengeben, hatte man doch auch einige Chancen für sich verbuchen können. Also nutzte Thorben Frey seine nächste Chance, und netzte nach einem Solo mit einem Gewaltschuss per argentinischer Rückhand zum zwischenzeitlichen Ausgleich ein. Der Treffer beflügelte die Hausherren, doch die Kreuznacher hielten dagegen und konnten sich weiterhin gute Chancen erarbeiten. Allerdings spielte der Wormser Torhüter Patrick Enzian in Topform auf und parierte einen Schuss nach dem anderen. Zur Mitte der zweiten Hälfte musste er jedoch ein zweites Mal hinter sich greifen. Nachdem sich die Wormser in einer Auszeit zu sammeln versuchten, hieß die Mission erneut Ausgleich. Die spannende Schlussphase begann. Schnell holten die TGWler einen Siebenmeter nach einem Foul im gegnerischen Kreis heraus, den Alexander Adolf jedoch nicht verwerten konnte. Kurz darauf scheiterte auch der KHC bei einem Siebenmeter an Enzian. Kurz vor Schluss bekamen die Wormser erneut eine Großchance. Adolf schrubbte den Ball jedoch über das freie Tor und avancierte somit zum Pechvogel des Tages. So blieb es bei der 1:2 Niederlage. Trainer Matthias Krafczyck gibt sich jedoch kämpferisch: „Kreuznach war ein starker Gegner, gegen den ein Sieg nicht unbedingt eingeplant war. Jetzt gilt es gegen Mayen und Koblenz zu punkten“ Am nächsten Sonntag trifft die Mannschaft auf Schlusslicht Mayen. Dort ist ein Sieg Pflicht.